Freies Spielen im September und ein paar Schweinebälle

Geschrieben von Simon Janatzek

Wieder einmal trafen sich an einem zweiten Samstag – halt Stop, im September war es ausnahmsweise der erste Samstag im Monat – Showdown-Spielende aus diesmal sechs Standorten. Mit dabei waren die Standorte Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Herne und Moers.

Die üblichen Corona-Regeln wurden zwar nochmal erläutert, allerdings sind diese mittlerweile schon so selbstverständlich geworden, dass es quasi schon zur Normalität geworden ist eine Maske zu tragen, Abstand zu halten, Teile der Platte zu reinigen und gut durchzulüften.

‎Foto, Bei geöffnetem Garagentor lauschen die Spieler – natürlich mit Abstand – den Erläuterungen,

Nachdem die ersten vorgegebenen Spiele absolviert waren, trafen sich alle Teilnehmenden in einer weiten Runde und fachsimpelten über das Thema Schweinebälle. Ob die Bälle hinter den Schläger des Gegners, die dann ins Aus gehen, tatsächlich so heißen, konnte abschließend leider nicht zweifelsfrei geklärt werden. In Herne ist dieses allerdings ein feststehender Begriff, und wir tun unser Möglichstes diesen auch weithin durch die Showdown-Gemeinde zu tragen. Welcher Winkel ist günstig, um hinter den Schläger des Gegners zu spielen? Spielt die Kraft eine Rolle? Oder warum sind manche Gegner für so genannte Schweinebälle mehr und andere weniger anfällig? Natürlich wurde auch die andere Seite der Platte ins Visier genommen, sprich: welche Mittel hat der, der gerade von solchen Bällen hinter den Schläger getroffen wird? Gibt es überhaupt Methoden, um solche Bälle abzuwehren, oder haben wir damit den heiligen Gral des Showdown-Spiels entdeckt? Für den weiteren Spielverlauf des Tages wurde in der Gruppe vereinbart, dass Schweinebälle an diesem Trainingstag statt wie üblich einen nun zwei Punkte im Spiel wert sind. So war auch ein großer Anreiz gegeben, dieses Mittel durchaus auszuprobieren. Und wie soll es anders sein, ich habe zwar keine grunzenden Bälle an diesem Trainingstag herumfliegen hören, aber es gab durchaus eine Vielzahl an zwei Punkten nach einem einzelnen Pfiff bzw. einem Aus-Ball.

Zum Einsatz kamen dieses Mal ausschließlich niederländische Bälle – einerseits, weil uns langsam die schwedischen Exemplare ausgehen und wir keine mehr ordern können, und andererseits, da diese Bälle immer beliebter in den einzelnen Standorten werden.

Da für Oktober und November bereits alle Trainingsplätze ausgebucht sind, wage ich mal die Einschätzung, dass es den Teilnehmenden gut gefallen hat und sie durchaus von dem Austausch untereinander profitieren.

Wer selbst einmal an einem freien Training teilnehmen möchte, hat ab Dezember 2020 wieder Gelegenheit dazu. Bitte meldet euch unter info@showdown-herne.de verbindlich an.

Und wer den entlaufenen Schweineball einfängt, erhält ein Sonderlob!