Freies Training im August dank Klimaanlagen

Geschrieben von Simon Janatzek

Folgende Eckdaten kann ich zum freien Training im August 2020 nennen: 12 Spielende aus 6 Standorten, 37 Grad Außentemperatur und gefühlte 22 Grad Innentemperatur. Also die perfekten Gegebenheiten, um ein wenig zu zocken. Ach nein, vielleicht sollte ich sagen zu rocken? Naja, egal, wie man ein gepflegtes Trainingsspielchen auch immer nennt, die Stimmung war wieder großartig.

Auch unser aktueller Begleiter – die Corona-Regelungen – waren natürlich mit dabei und wurden brav eingehalten. Wie die Artikelfotos belegen wird desinfiziert, der Abstand gewahrt, und es sind nicht zu viele Personen in unserem kleinsten Spielraum anwesend.

Ein Duesseldorfer Spieler desinfiziert die Platte die wartenden Spieler tragen einen Mund NaseSchutzInhaltlich war wieder mal viel geboten, jedoch ob dieses Angebot genutzt wird oder nicht liegt bei unseren Trainings stets an den einzelnen Spielenden. Vorgegeben war, wie üblich, die erste Spielpaarung und anschließend eine Themenidee. Dieses mal handelte es sich nicht um eine Doppelbande, eine Angabe oder ein derartiges Thema mit direktem Ballbezug, sondern der Fokus lag auf dem Coachen. Es wurde die provokante Frage in den Raum gestellt, ob der Sehende der bessere Coach ist, und welche Erfahrungen die blinden Coaches mit ihren Schützlingen gemacht haben. Für den weiteren Trainingstag gab es dann die Möglichkeit sich in der Disziplin des Coachens weiter auszuprobieren und eingehend darauf zu achten, welche Erfahrungen gemacht werden. Wie erwartet wurde dieses sehr spezielle Thema von einer kleinen Gruppe der Anwesenden genutzt. Allerdings gibt es bei den Herner Trainings ja zudem noch den wachsenden Aufgabenpool, welcher dank der tatkräftigen Mithilfe aller Beteiligten mittlerweile stark angewachsen ist und sicherlich auch stetig weiter mit neuen Ideen weiterer Aufgaben von allen Beteilgten gefüllt wird. Auch das nenne ich miteinander lernen.

Nach dem Spiel desinfiziert der Düsseldorfer Spieler auch den BallNach dem Training sind viele Teilnehmende noch zusammen nach Bochum gefahren, um sich dort Ziegenfrischkäse auf Feldsalat, ein Schnitzel mit Pfifferlingen oder Erdbeeren mir Rhababer-Sorbet schmecken zu lassen.

Das Training im September wird das Thema der Bälle hinter den Schläger des Gegners haben. Herner Spielende formulieren es etwas einfacher und nennen diese Bälle „Schweinebälle“.

Wer an einem der nächsten freien Traings gerne teilnehmen möchte, meldet sich bitte z. B. per Mail an unter info@showdown-herne.de. Alle Termine für das Jahr 2020 findet Ihr auf der Webseite des Standortes Herne unter www.showdown-herne.de.

Es grüßt herzlich Euer Balljunge Simon