Tack Tack Tor! Doppelbanden gehören einfach dazu

Geschrieben von Simon Janatzek

13 Spielende aus 6 Standorten, ein paar Zettel und unzählige Doppelbanden: So lautet die Bilanz des freien Trainings in Herne, welches am 08.02. im Leistungszentrum Showdown in Herne stattfand.

Noch kann man wohl nicht von einer Tradition sprechen, aber auch bei diesem freien Training haben wir die ersten Spielpaarungen wieder vorab vorgenommen und den Teilnehmenden mitgeteilt. So war auch dieses mal für jeden Spielenden ein fester Spielpartner vorhanden.

Dieses mal wurden anfänglich 2 der 3 Tschechischen Platten zum Spielen freigegeben und die dritte Platte für das Schlagtraining reserviert. Das Angebot miteinander die Doppelbande zu trainieren wurde von vielen wahrgenommen. Sätze wie: „Ach, aus der Mitte funktionieren die auch!“ oder: „Warum brauche ich so viel Kraft bei diesen Dingern?“ flitzten durch den Raum. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass nicht nur eine Person die oder den Erklärenden gegeben hat, sondern dass immer wieder andere Akteure ihre Kenntnisse an weitere Trainingspartner weitergaben. Danke hierfür an alle aktiven Wissensvermittler und an alle, die ihre Praxiserfahrungen mit anderen geteilt haben.

Um 14:30 Uhr fanden sich alle zu einer kurzen Verschnaufpause im großen Aufenthaltsraum ein. Hier begann das muntere Zettelchen-ziehen. Manchen wurden so Fähigkeiten für das nächste oder die nächsten Spiele entzogen, andere wollten frei, also ohne Aufgabe und die damit verbundene Einschränkung spielen. Bis um 18 Uhr wurden Tore erzielt, Schläger erhielten neue Macken und ja, wie kann es anders sein, der eine oder andere Ball erlebte sein letztes Spiel.

Um ein wenig Lebendigkeit und eigene Erfahrung in diesen Beitrag einfließen zu lassen beschreibt der Autor dieser Zeilen seine persönlichen Eindrücke seines eigenen Spiels heute. Jeder Tag ist anders, und so fing es für mich heute im Training eigentlich ganz frisch und munter an. Aber, früh merkte ich, dass ich heute nicht so recht in einen Spielfluss fand. Als ich dann in der Mittagspause den Zettel mit der Einschränkung, nicht mehr aus der Mitte spielen zu dürfen zog, nahmen die Dinge ihren Lauf. Ich konzentrierte mich auf die Aufgabe, die Abwehr litt, und die Genauigkeit war dahin. Zumindest fühlte es sich für mich so an. Nun, da fragt sich wohl der schmunzelnde Leser, was denn dann der ganze Quatsch mit diesen Aufgaben soll. Mir persönlich hilft es in der Regel, mich auf bestimmte Dinge im Spiel zu fokussieren. Zudem soll es ja vorkommen, dass man gegen Trainingspartner, welche man kennt, dazu neigt, die selben Schläge und dieselben Taktiken zu gebrauchen. Auch dieses kann so aufgebrochen werden und man, also in diesem Falle ich gewinne durch diese Spiele, auch wenn ich die Spielpartner scheinbar schon sehr gut kenne, immer neue Erkenntnisse, was ich doch noch probieren könnte um, tja und genau darum geht es wohl letztendlich, zum Schluss mindestens 2 Punkte mehr zu erzielen als mein Spielpartner.
Der Standort Herne dankt allen Aktiven für diesen gelungenen und lehrreichen Showdown-Tag.

Für den nächsten Termin unseres freien Trainings am 14.03.2020 sind nur noch wenige Plätze frei. Also bei Interesse bitte zügig anmelden.

Nächstes mal ermitteln wir dann den größten Angeber unter den aktiven Spielenden. Denn eines ist klar, ohne Angaben läuft nichts im Showdown.

Und wer einmal mit unseren wirklich sympathischen Nachbarn aus Belgien trainieren möchte, der meldet sich verbindlich für das freie Training im Juli an.